Alles neu macht der September

Mit einem Sieg in die neue Saison

Dass wir manchmal ein bisschen knapp an Personal sind, ist nicht wirklich neu. Drei Auslandaufenthalte und zwei Verletzungen haben das Problem aber ein bisschen verschärft. Am Heimturnier konnten wir nur dank externer Verstärkung (Merci Luca) und einem trotz Fieber tapfer kämpfenden Spieler Dishan ein peinliches Forfait verhindern.

Ans erste Meisterschaftsspiel in Uetikon reisten wir zwar zu siebt, aber Ralph war wegen Rückenproblemen nur als Libero einsatzfähig. Immerhin konnte der Coach so ausnahmsweise nicht mit Spielerwechseln für Unruhe sorgen…

Neu war dann zwangsweise die Aufstellung: Sven als Aussenangreifer und Roman in der Mitte.

Neu im Team ist Francesco. Er war zwar früher mal Passeur, aber weil er nicht angreift wie ein Passeur, sondern wie ein richtiger Angreifer, gab er sein Debut als Diagonalspieler.

Dass der erste Satz kurz vor Schluss ausgeglichen war, sind wir uns auch aus der letzten Saison gewohnt. Der 27-25 Sieg hingegen ist eher eine neue Erfahrung.

Ganz neu ist die Erfahrung, dass man einen Satz auch diskussionslos und deutlich gewinnen kann: 2. Satz 25-15. 

Zum dritten Satz sei nur so viel gesagt: Es ist doch verständlich, dass man ein bisschen Überheblich und Entspannt wird, wenn man zum ersten Mal seit einem Jahr 2-0 führt.

Der vierte Satz war ein Abbild des zweiten Satzes. An das letzte Mal, dass wir an einem Auswärtsspiel am Schluss jubeln konnten, können sich nur ein Teil des Teams erinnern. Es dürfte am Ende der Saison 2014/15 gewesen sein…

Aber: Ab sofort sind wir uns das Siegen gewohnt und werden entsprechend weiterfahren!